Blauer Buntbarsch
Andinoacara pulcher
Der Blaue Buntbarsch, Andinoacara pulcher, ist ein Süßwasser-Cichlide aus Trinidad und dem Orinoco-Einzugsgebiet. Er kommt in trüben Stillgewässern sowie klaren Fließgewässern vor, erreicht in FishBase dokumentierte 16 cm Gesamtlänge und zeigt beidseitige Brutpflege für Eier und Larven. Seine Taxonomie sowie populationsbezogene Angaben zu Areal und Größe bleiben kontextabhängig.
Wassertemperatur
22 - 28 °C
pH-Wert
6.5 - 8
Wassertyp
Süßwasser
Tankfüllstand
Unten und in der Mitte
Erwachsenengröße
16 cm
Mindesttankvolumen
>= 180 L
Mindestgruppe
>= 2
GH
4 - 15 dGH
KH
2 - 7 dKH
TDS
80 - 295 ppm
Leitfähigkeit
125 - 461 uS/cm
Artbeschreibung
Geografische Herkunft und Habitat: Andinoacara pulcher ist ein benthopelagischer Süßwasser-Cichlide aus Trinidad und den Tiefebenen des Orinoco. FishBase nennt Trinidad und Venezuela, während molekulare Arbeiten kolumbianisches Material einschließen und weiteren Beprobungsbedarf betonen. Adulte Tiere bewohnen trübe stehende Gewässer ebenso wie klare, zügig fließende Bäche; weder Wassertrübung noch Strömung allein definieren das Habitat.
Taxonomie und Morphologie: Musilová, Říčan und Novák stellten diese ehemalige Aequidens-Linie zu Andinoacara. Der gültige Name ist A. pulcher (Gill, 1858); Aequidens pulcher und Cychlasoma pulchrum bleiben relevante historische Namen. Es ist ein hochrückiger, seitlich komprimierter Cichlide mit unterbrochener Seitenlinie und drei Analstacheln. FishBase erfasst maximal 16,0 cm TL für Männchen oder nicht sexuell bestimmte Tiere.
Sozialverhalten: Die Evidenz stützt paarweises Ablaichen statt eines pauschalen Gemeinschaftstemperaments. In Gefangenschaft putzen beide Partner Steine, bewachen Eier und Larven und führen Freischwimmer über Wochen. Ein verteidigter Laichplatz kann Interaktionen rasch verändern. Paarung, Grundfläche, Deckung, Größenunterschiede und Trennoptionen wiegen schwerer als einfache Friedlich- oder Aggressiv-Etiketten.
Färbung und Geschlechtsdimorphismus: Wildtyp-Berichte beschreiben einen oliv- bis gelbgrünen Körper, silbergraue bis bläuliche Unterseite, acht Querbinden und blaugrüne bis leuchtend grüne Wangenlinien. Dunkle Flecken liegen unter dem Auge und am Körper. FishBase berichtet, dass Männchen größer und farbiger werden und zur Fortpflanzungszeit blau sind; Farbe allein ist kein verlässliches Merkmal zur Geschlechtsbestimmung.
Pflege, Zucht und Mitbewohner
Aquarieneinrichtung: FishBase empfiehlt Paarhaltung und eine Mindestaquarien-Länge von 100 cm. Nutzen Sie dies als veröffentlichte Mindest-Grundfläche, nicht als Beweis dafür, dass jedes Paar in jedem 100-cm-Becken oder bei fixem Litervolumen gedeiht. Bieten Sie ein verteidigbares offenes Substrat wie Steine sowie Sichtblenden und Rückzugswege. Sichern Sie praktische Trennmöglichkeiten, falls territoriales Verhalten während der Brut zunimmt.
Ernährung und Fütterung: Veröffentlichte Übersichten beschreiben eine omnivore Ernährung mit Schwerpunkt auf Würmern, Krebstieren und Insekten. Reichen Sie abwechslungsreiche Kost, die diese Kategorien abdeckt, und passen Sie Portionen an Kondition, Appetit und Wassertests an. Machen Sie kein Fertigfutter, Regenwürmer, Frostfutter, Gemüse oder feste Futterzeiten zur starren Artregel. Dauerhafte Verweigerung, Abmagerung oder Kotanomalien erfordern Diagnostik, keine reine Futterannahme.
Wasserqualität: FishBase nennt Süßwasser, pH 6,5–8,0 und Härte bis 25 dH; die Angabe von 18–23 °C wird vom U.S. Fish and Wildlife Service als mutmaßliche Aquarienempfehlung eingestuft. Diese Werte beschreiben Quellenkontexte, keinen Freibrief zur Missachtung von Eingewöhnung, Stickstoffverbindungen oder lokaler Wasserchemie. Halten Sie Bedingungen stabil und wählen Sie Strömung mit Ruhezonen, da die Art in stehenden wie fließenden Habitaten vorkommt.
Kompatibilität und Vergesellschaftung: Richten Sie den Fokus auf das Paar und die Revierverteidigung. Sehr kleine Tiere können bei dieser Cichlidengröße Beute sein, während Fische, die den Laichstein bedrängen oder nicht ausweichen können, Konflikten ausgesetzt sind. Keine Quelle belegt eine universell sichere Beifischliste. Sorgen Sie für Bodenfläche, Sichtschutz und Trennoptionen; greifen Sie bei Verfolgungen, Verletzungen oder Unterdrückung sofort ein.
Aquarienzucht: Beide Partner können Steine säubern, bevor das Weibchen ablaicht und das Männchen befruchtet. Eltern bewachen Eier und Larven; FishBase nennt 2–5 Tage bis zum Schlupf, eine andere Quelle ca. 2 Tage und bis zu 500 Eier. Werten Sie dies als Beobachtungen, nicht als Produktionsziel. Stören Sie ein brütendes Paar nicht unnötig und trennen Sie Beifische, wenn deren Wohlbefinden gefährdet ist.
Risiken und Krankheiten: Mit FishBase verknüpfte Krankheitslisten nennen Ichthyophthiriose, Protozoen- oder Wurmbefall, Costia, Hauttrübungen und bakterielle Infektionen; dies sind Kategorien, keine Diagnosen für jeden erkrankten Blauen Buntbarsch. Prävention umfasst Quarantäne, stabiles Wasser und zügige Isolation bei Bedarf. Behandlungen erfordern Ursachenabklärung und tierärztlichen oder fischgesundheitlichen Rat; wenden Sie keine pauschalen Arzneimittel aus diesem Eintrag an.
Geografische Herkunft und Verbreitung
Diese Art stammt aus: Centro e Sud America (Colombia, Venezuela).
Ursprung
Extra-Amazonas-Südamerika
Fischprofil
- Temperament
- Semi-aggressive
- Die Originaldaten belegen Paarfortpflanzung und beidseitige Verteidigung von Eiern und Larven. Sie stützen kein vorbehaltloses 'friedlich'- oder 'aggressiv'-Etikett über alle Individuen und Situationen hinweg. Revierverhalten am Nistplatz als reales Haltungsrisiko behandeln und Beifische nach Größe, Raumangebot, Verstecken und beobachteten Interaktionen beurteilen statt rein nach einer Kategorie.
- Diät
- Omnivore
- FishBase und Fishes of Australia beschreiben eine omnivore Ernährung mit Schwerpunkt auf Würmern, Krebstieren und Insekten. Bieten Sie abwechslungsreiche, artgerechte Nahrung an, die diese Kategorien abbildet, und überwachen Sie Futteraufnahme und Wasserqualität. Die Evidenz stützt weder ein bestimmtes Fertigfutter, feste Fütterungsformeln noch gelegentliche Pflanzennahrung als universelle Ernährungsvorschrift.
- Lebenserwartung
- 7-10 years
- Erwachsenengröße
- 16 cm
- Geschlechterverhältnis
- Pair
- FishBase spezifiziert Aquarienhaltung paarweise und belegt beidseitige Brutpflege, sodass ein harmonisierendes Männchen-Weibchen-Paar das evidenzgestützte Fortpflanzungsgefüge darstellt. Der 1:1-Wert beschreibt dieses Paar, garantiert jedoch weder einfache Geschlechtsbestimmung, Paarfindung bei beliebigen Tieren noch die Sicherheit von Beifischen, sobald das Paar ein Brutrevier verteidigt.
- Fütterungsfrequenz
- Twice daily
- Keine der geprüften artspezifischen Quellen bestätigt eine feste tägliche Fütterungshäufigkeit, einen Fastentag oder eine Zwei-Minuten-Fütterungsregel für A. pulcher. Rationen nach Entwicklungsstadium, Kondition, Fressverhalten und der Abbaukapazität des Systems aufteilen. Futterreste entfernen und Portionen anhand von Wasser- und Gesundheitsbeobachtungen anpassen, statt einen Fütterungsplan als Therapie zu behandeln.
- Bioload
- Medium
- Ein 16 cm großer Cichlide, der Würmer, Krebstiere und Insekten frisst, erfordert Abbaukapazitäten für Ausscheidungen und Futterreste, doch keine geprüfte Quelle beziffert eine artspezifische 'mittel-hohe' biologische Belastung oder schreibt prozentuale Wasserwechsel vor. Filterung, Wasserwechsel und Besatz nach gemessenen Werten für Ammonium/Ammoniak, Nitrit und Nitrat, Systemvolumen und tatsächlicher Futteraufnahme ausrichten statt rein nach einer Kategorie.
- Fluss
- Stagnant
- Adulte Tiere sind sowohl aus trüben Stillgewässern als auch aus klaren Fließgewässern belegt. Dieses Spektrum verbietet es, starke Strömung, stehendes Wasser oder eine exakte Fließgeschwindigkeit als universelle Anforderung darzustellen. Sorgen Sie für eine Umwälzung, die die Wasserqualität sichert und zugleich ruhigen nutzbaren Raum lässt; Strömungsanpassungen nur anhand von Fisch, Aufbau und Messwerten vornehmen, nicht nach Artstereotypen.
- Sprungrisiko
- Yes
- Keine geprüfte artspezifische Quelle belegt eine quantifizierte Sprungneigung für A. pulcher. Der Kataloghinweis zur Abdeckung ist daher als allgemeine Sicherungsmaßnahme für einen aktiven Aquarienfisch zu verstehen, nicht als Beleg dafür, dass diese Art ein dokumentierter Spezialsprungfisch ist. Eine passgenaue Abdeckung verhindert zudem versehentliches Entweichen bei Wartungsarbeiten oder sozialer Unruhe.
- Reproduktion
- Oviparous
- Dies ist ein oviparer demersaler/Offensubstrat-Cichlide. In Gefangenschaft putzen beide Geschlechter einen Stein, das Weibchen legt Eier ab und das Männchen befruchtet sie; beide bewachen Eier und Larven. FishBase gibt 2–5 Tage bis zum Schlupf an, während Fishes of Australia etwa 2 Tage und bis zu rund 500 Eier berichtet. Dies sind quellenbezogene Beobachtungen, keine garantierten Zuchtergebnisse im Aquarium.
- Kompatibilität & Tankkameraden
- With caution
- FishBase nennt Aquarienhaltung paarweise, und elterliche Brutverteidigung macht den Nistplatz zu einem Verträglichkeitsfaktor. Es gibt hier keine artspezifischen Nachweise für eine universelle Gesellschaftsbecken-Liste. Nicht mit verschlingbaren Fischen, Tieren mit Drang zum Laichplatz oder Konkurrenten vergesellschaften, die bei Aggressionen nicht getrennt werden können; jede Vergesellschaftung beobachten.
- Tankfüllstand
- Middle/Bottom
- FishBase stuft A. pulcher als benthopelagisch ein. Im Aquarium stützt dies ein Profil im mittleren bis unteren Bereich sowie die Bodennutzung nahe Deckung, bedeutet aber keine Beschränkung auf eine einzelne Wasserschicht. Grundfläche und Verstecke so strukturieren, dass ein Paar ein verteidigtes Revier besetzen und verlassen kann, statt Tiefenangaben als starre Verhaltensregel zu werten.
Wissenschaftliche Modelle & Parameter
FishBase
Zugang zu den offiziellen wissenschaftlichen Daten der Art
FishBase v25.04Daten synchronisiert am: 15.06.2026
- Trophäenniveau
- 3,3 ± 0,4 se
- Belastbarkeit
- Hoch (weniger als 15 Monate)
- Phylogenetische Einzigartigkeit (PD50)
- 0.5039
- Bayessche Längen-Gewichts-Beziehung
- a = 0.03311, b = 3.07
- AnfälligkeitGeringe Anfälligkeit (10 / 100)
Bildergalerie
Lizenzierte Bilder, die mit der Art oder, wenn markiert, mit dem nächstgelegenen repräsentativen Taxon verknüpft sind.


































































