SüßwasserMittel
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Aulonocara stuartgranti — Gelber Kaiserbarsch

Gelber Kaiserbarsch

Aulonocara stuartgranti

Aulonocara stuartgranti ist ein auf den Malawisee beschränkter Cichlide, der zwischen Ngara und Chizi Point nachgewiesen ist. Er ist ein benthopelagischer Süßwasserfresser sandbewohnender Wirbelloser mit auffallend erweiterten Kopflinienkanälen. FishBase verzeichnet maximal 11,8 cm Gesamtlänge für Männchen oder unbestimmte Tiere; Farb- und Handelsortsbezeichnungen dürfen die taxonomische Identität nicht ersetzen.

Wassertemperatur

24 - 28 °C

pH-Wert

7.8 - 8.6

Wassertyp

Süßwasser

Tankfüllstand

Unten und in der Mitte

Erwachsenengröße

13 cm

Mindesttankvolumen

>= 180 L

Mindestgruppe

>= 1

GH

10 - 25 dGH

KH

5 - 12 dKH

TDS

200 - 495 ppm

Leitfähigkeit

313 - 773 uS/cm

Artbeschreibung

Geografische Herkunft und Habitat: Aulonocara stuartgranti ist im Malawisee in Ostafrika endemisch. FishBase verzeichnet die Art entlang der Küste zwischen Ngara und Chizi Point und stuft sie als benthopelagisch im Süßwasser ein. Fachliche Fundortberichte verorten sie in Übergangszonen aus Sand und Fels, doch Handelsbezeichnungen für Standorte ersetzen weder einen gesicherten Fangort noch die exakte Identität jeder Farbvariante.
Taxonomie und Morphologie: Meyer und Riehl beschrieben A. stuartgranti 1985 anhand von Mpanga Rocks bei Chilumba; Eschmeyers Catalog of Fishes führt den Namen als gültig in Cichlidae, Pseudocrenilabrinae, Ordnung Cichliformes. FishBase nennt 11,8 cm TL für ein Männchen oder unbestimmtes Exemplar. Erweiterte kraniale Seitenlinienkanäle und sichtbare Kopfgruben sind ein dokumentiertes Aulonocara-Merkmal zur substratnahen Beuteortung.
Sozialverhalten: Kein einzelnes Sozialmuster gilt für jedes Individuum. FishBase berichtet, dass manche Tiere einer Population dauerhaft in Höhlen leben, während andere Schwärme über Sand bilden. Sozialer Druck in Gefangenschaft lässt sich daher nicht rein aus der Einordnung friedlich versus aggressiv ableiten. Raum, Sichtbarrieren, Geschlechterzusammensetzung, Futterzugang und beobachtete Verfolgungen entscheiden darüber, ob ein Besatz funktioniert und Trennungen nötig sind.
Färbung und Geschlechtsdimorphismus: Geografische Formen und Handelsformen sind in der Aquarienliteratur häufig; blaue, gelbe, orangefarbene oder rote Muster dürfen daher nicht isoliert zur Standort- oder Linienbestimmung herangezogen werden. Die FishBase-Größenangabe bezieht sich auf Männchen oder unbestimmte Tiere, nicht auf einen Geschlechtervergleich. Die geprüften Quellen liefern keine diagnostische Farbregel zur Geschlechtsbestimmung jedes Tiers; bestimmen Sie Geschlecht und Herkunft über verlässliche Quellen, nicht allein über Farbnamen.

Pflege, Zucht und Mitbewohner

Aquarieneinrichtung: Der aktuelle Datensatz nennt ein 180-L-Minimum, während ein Fachregister 160 L und 110 cm als untere Referenz angibt. Keine der beiden Zahlen garantiert das Gelingen jedes Sozialgefüges. Bieten Sie freien, feinen Sandboden für die benthische Nahrungssuche, strukturierte Verstecke und unterbrochene Sichtachsen bei ausreichend ununterbrochenem Schwimmraum zum Ausweichen vor Streitigkeiten. Steinaufbauten unabhängig von grabenden Sandkautätigkeiten standsicher verankern und einen praktikablen Trennplan bereithalten.
Ernährung und Fütterung: FishBase beschreibt die Ernährung von sandbewohnenden Wirbellosen, und Versuche belegen das Erbeuten lebender Wirbelloser nahe dem Sandsubstrat. Bieten Sie abwechslungsreiche Nahrung passender Größe an, die diesen Befunden entspricht, und passen Sie Futtermenge sowie Häufigkeit an Appetit, Kondition und Wasserwerte an. Erheben Sie Schwimmflocken, bestimmte Pellets, Lebendfutter, Fastentage oder zeitgesteuerte Fütterungsregeln nicht zur artweiten Vorgabe. Futterreste und anhaltende Fressverhaltensänderungen müssen überprüft werden.
Wasserqualität: FishBase nennt einen tropischen Bereich von 22–26 °C, während der bestehende Katalogbereich 24–28 °C beträgt; die geprüfte Evidenz löst diesen Kontextunterschied nicht in einen universellen Zielwert auf. Stabile, überprüfte Süßwasserbedingungen, Sauerstoffversorgung und die Kontrolle von Stickstoffabfällen sind stichhaltiger als abrupte Anpassungen an einen Einzelwert. Sorgen Sie für eine Strömung, die das System sauber hält, ohne alle ruhigeren Sandzonen aufzuheben, und gewöhnen Sie Fische schrittweise ein, statt Profilwerten nachzueifern.
Kompatibilität und Vergesellschaftung: Verwenden Sie die pauschale Einstufung als 'friedlicher Kaiserbarsch' nicht als Garantie für Beifische. FishBase belegt sowohl dauerhaft höhlenbewohnende Individuen als auch Schwärme über Sandflächen, während die maternale Maulbrutpflege Kondition und sozialen Druck für das Weibchen bedeutsam macht. Wählen Sie Beibesatz nur dort, wo Größe, Futterzugang, Grundfläche, Verstecke und Fluchtwege ausreichen. Dauerhaftes Jagen, Verletzungen, Futterunterdrückung oder Ausgrenzung erfordern Korrekturen oder eine Trennung der Tiere.
Aquarienzucht: Es handelt sich um einen maternalen Maulbrüter; Zucht ist daher eine Frage des Tierwohls und keine Produktionsroutine. Ein tragendes Weibchen kann die Nahrungsaufnahme reduzieren und anfällig für sozialen Druck sein; Tragedauer, Gelegegröße und Erfolg können jedoch nicht garantiert werden. Vermeiden Sie unnötige Störungen, halten Sie stabile gemessene Wasserwerte und bereiten Sie Trennmöglichkeiten vor, falls Bedrängungen das Tierwohl gefährden. Kein routinemäßiges manuelles Ausstreifen, Behandeln oder Isolieren ohne konkreten Anlass und Sachkunde.
Risiken und Krankheiten: Für dieses Taxon wurden keine spezifischen Krankheitsbilder oder Behandlungsprotokolle in den Quellen nachgewiesen. Vorbeugung umfasst Quarantäne bei Neuzugängen, stabiles gemessenes Wasser, Hygiene und die Überprüfung auffälligen Verhaltens bei Appetit, Atmung, Haltung, Läsionen oder sozialem Rückzug. Diese Anzeichen stellen keine Diagnose dar. Isolieren Sie nur, wenn dies Risiken verringert und sicher möglich ist; Behandlungen müssen auf fundierter Ursachenermittlung und fachlicher fischgesundheitlicher Beratung basieren, nie auf Pauschalmedikation.

Geografische Herkunft und Verbreitung

Diese Art stammt aus: Africa (Endemico del Lago Malawi).

Ursprung

Afrika und Madagaskar

Fischprofil

Temperament
Semi-aggressive
FishBase dokumentiert Populationsunterschiede: Manche Individuen verbleiben dauerhaft in Höhlen, während andere große Schwärme über Sand bilden. Diese Beobachtung belegt kein bedingungslos friedliches oder aggressives Temperament in Gefangenschaft. Soziale Risiken sollten anhand von Geschlecht, Lokalform, Grundfläche, Verstecken, Konkurrenzdichte und Verfolgungsverhalten beurteilt werden, mit Trennmöglichkeiten bei Verletzungen oder Ausgrenzung.
Diät
Omnivore
FishBase nennt sandbewohnende Wirbellose als Nahrung, und experimentelle Arbeiten belegen die Ortung und Aufnahme lebender Wirbelloser nahe dem Sandboden. Bieten Sie abwechslungsreiches Futter passender Größe an, das diese Nachweise widerspiegelt, und stimmen Sie Rationen auf Kondition, Futteraufnahme und gemessene Wasserqualität ab. Weder ein festes Alleinfutter, ein zwingendes Lebendfutterprogramm noch ein Universalrezept für alle Altersstufen und Becken werden gestützt.
Lebenserwartung
5-12 years
Erwachsenengröße
13 cm
Geschlechterverhältnis
Harem
Der bestehende Harem-Skalarwert ist eine Haltungskonvention und keine durch Quellen belegte artspezifische Garantie. Maternale Maulbrutpflege macht Kondition und sozialen Druck für Weibchen bedeutsam, während Farbe, Größe und Handelsnamen Geschlecht oder Herkunft nicht zwingend sicher belegen. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein Männchen mit mehreren Weibchen auf jeder Grundfläche sicher harmoniert; Verhalten beobachten und Trennoptionen bereithalten.
Fütterungsfrequenz
Twice daily
Die geprüften Quellen belegen weder eine feste Mahlzeitenanzahl, Fastentage noch Fresszeitregeln für diese Art. Bemessen Sie Portionen und Frequenz nach Größe, Kondition, Appetit, Brutstatus und der Abbauleistung des Filtersystems. Entfernen Sie Futterreste und untersuchen Sie anhaltende Appetitlosigkeit oder Konditionsverlust mit Wassertests und fachlicher Abklärung, anstatt Fütterungspläne als Therapie zu missverstehen.
Bioload
Medium
Ein etwa 12–13 cm großer Cichlide mit wirbellosenbasierter Kost benötigt Filterung und Pflege, die auf reale Fütterung und Ausscheidungen abgestimmt sind; keine geprüfte Quelle quantifiziert jedoch eine artspezifisch mittlere biologische Belastung oder feste Umwälz- und Wasserwechselintervalle. Nutzen Sie gemessene Werte für Ammoniak, Nitrit und Nitrat, Besatz, Futtereintrag und Beckenvolumen zur Pflegeplanung. Eine kategorische Einstufung ist nur ein Ausgangshinweis, kein Ersatz für Wassertests.
Fluss
Stagnant
Keine geprüfte Quelle liefert eine artspezifische Aquarienströmungsrate. Die Fütterungsstudie stellt fest, dass hydrodynamische Eigen- und Hintergrundgeräusche die Seitenlinienortung beeinträchtigen können, schreibt jedoch keine stehende, schwache oder starke Strömung für Heimaquarien vor. Sichern Sie eine Zirkulation für Sauerstoffversorgung und Schmutzabtransport bei gleichzeitig ruhigen, nutzbaren Sandzonen; Anpassungen anhand von Verhalten und Wassertests vornehmen.
Sprungrisiko
Yes
Keine geprüfte artspezifische Quelle belegt eine quantifizierte Sprungneigung für A. stuartgranti. Eine passende Abdeckung ist eine vernünftige allgemeine Vorsichtsmaßnahme für einen aktiven Aquarienfisch, besonders bei Pflegearbeiten oder Konflikten, darf jedoch nicht als Beleg dafür dargestellt werden, dass die Art ein dokumentierter Spezialsprungfisch sei. Öffnungen um Leitungen prüfen und Ausbruchsschutz in die Standardplanung einbinden.
Reproduktion
Oviparous
Aulonocara stuartgranti ist als maternaler Maulbrüter dokumentiert. Diese Fortpflanzungsweise stützt Vorkehrungen für maulbrütende Weibchen und veränderten sozialen Druck, garantiert jedoch keine Fortpflanzung in einem bestimmten Aquarium. Gelegegröße, Tragezeit, Schlupferfolg und Interventionsbedarf variieren mit Herkunft, Kondition, Störungen und Pflege; stellen Sie kommerzielle Zuchtroutinen nicht als allgemeingültig dar.
Kompatibilität & Tankkameraden
With caution
Eine universelle Vergesellschaftungsliste existiert in der geprüften Evidenz nicht. Sandorientierte Nahrungssuche, individuelle Variabilität und maternale Maulbrutpflege bedeuten, dass soziale Ergebnisse von Grundfläche, Verstecken, Geschlechterverhältnis, Größenunterschieden und beobachteter Konkurrenz abhängen. Vermeiden Sie Kombinationen, die Futteraufnahme oder Rückzug verhindern, und planen Sie Trennmöglichkeiten ein, falls Jagdszenen, Verletzungen, Fressunfähigkeit oder Ausgrenzungen anhalten.
Tankfüllstand
Middle/Bottom
FishBase stuft A. stuartgranti als benthopelagisch ein und beschreibt das Fressen sandbewohnender Wirbelloser. Im Aquarium begründet dies den Zugang zum Boden und freien Sand sowie zur nutzbaren Wassersäule darüber; es beschränkt den Fisch nicht auf eine fixe Zone. Eine Tiefeneinstufung ersetzt nicht die Beobachtung, wie das Einzeltier Verstecke, Freiraum, Futter und Beifische nutzt.

Wissenschaftliche Modelle & Parameter

FishBase

Zugang zu den offiziellen wissenschaftlichen Daten der Art

FishBase v25.04Daten synchronisiert am: 15.06.2026
Trophäenniveau
3,5 ± 0,37 se
Belastbarkeit
Mittel (1,4 - 4,4 Jahre)
Phylogenetische Einzigartigkeit (PD50)
0.5
Bayessche Längen-Gewichts-Beziehung
a = 0.01445, b = 2.99
AnfälligkeitGeringe Anfälligkeit (10 / 100)