Clown-Messerfisch
Chitala ornata
Chitala ornata ist ein großer südostasiatischer Süßwasser-Messerfisch aus den Becken von Mekong, Chao Phraya und Mae Klong. FishBase verzeichnet eine maximale Standardlänge von 100 cm für männliche oder unbestimmte Exemplare, eine Reihe großer Augenflecken oberhalb der Afterflossenbasis sowie dämmerungs- oder nachtaktive Beutegreifung an Fischen, Krebstieren und Insekten. Da sich die Art außerhalb ihres Ursprungsgebiets etabliert hat, ist eine verantwortungsvolle Haltung essenziell.
Wassertemperatur
24 - 28 °C
pH-Wert
6 - 8
Wassertyp
Süßwasser
Tankfüllstand
Unten und in der Mitte
Erwachsenengröße
100 cm
Mindesttankvolumen
>= 500 L
Mindestgruppe
>= 1
GH
2 - 15 dGH
KH
1 - 7 dKH
TDS
40 - 295 ppm
Leitfähigkeit
63 - 461 uS/cm
Artbeschreibung
Geografische Herkunft und Habitat: Chitala ornata ist in Südostasien in den Becken von Mekong, Chao Phraya und Mae Klong in Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam heimisch. Der Catalog of Fishes verzeichnet Vorkommen durch Einschleppung in anderen Gebieten. FishBase beschreibt Süßwasser-Alttiere in mittelgroßen bis großen Fließgewässern sowie Kolken des Mekong, mit Wanderungen in Überschwemmungswälder bei Hochwasser. Ein Handelsname belegt weder die exakte Wildherkunft noch eine einheitliche Habitathistorie eines Einzeltieres.
Taxonomie und Morphologie: Eschmeyer's Catalog of Fishes führt Chitala ornata (Gray, 1831) in Notopteridae: Notopterinae; FishBase ordnet die Art den Osteoglossiformes zu. FishBase nennt maximal 100,0 cm Standardlänge für ein männliches oder unbestimmtes Exemplar. Eine Reihe großer Augenflecken oberhalb der Afterflossenbasis kennzeichnet die Art innerhalb der Familie. Standardlänge nicht in Gesamtlänge umrechnen und ein publiziertes Maximum nicht als garantierte Aquariengröße werten.
Sozialverhalten: FishBase berichtet über dämmerungs- oder nachtaktives Verhalten und Beutegreifung an Fischen, Krebstieren und Insekten. Diese Fakten zeigen, dass Beutegröße, Futterzugang und individuelles Verhalten entscheidend sind, begründen jedoch keine universelle Regel für Friedfertigkeit, Aggression, Einzel- oder Gruppenhaltung. Bewerten Sie Platz, Verstecke, Konkurrenz und beobachtetes Jagdverhalten im realen Becken. Fortgesetzte Unterdrückung, Verletzungen oder Futterausfall erfordern Anpassungen oder eine sichere Trennung.
Färbung und Geschlechtsdimorphismus: Die Reihe von Augenflecken oberhalb der Afterflossenbasis ist ein belegtes Erkennungsmerkmal, jedoch keine feste Fleckenanzahl und kein Beweis für Geschlecht, Fundort oder Abstammungslinie. FishBase nutzt zudem das Fehlen bestimmter dorsaler Querstreifen oder eines Brustflossenbasisflecks zur Artunterscheidung. Die geprüfte Evidenz belegt weder eine verlässliche Aquarien-Geschlechtsbestimmung noch feste Farbzeichnungen. Identität anhand verlässlicher Quellen statt über Farbnamen oder Einzelfotos absichern.
Pflege, Zucht und Mitbewohner
Aquarieneinrichtung: Eine dokumentierte Maximallänge von 100 cm SL macht diese Art zu einer planerischen Herausforderung für Großfische und nicht zu einem Besatz für ein gewöhnliches Einsteigerbecken. Adulte Tiere leben in Flüssen und Kolken; eine quellengestützte Grundfläche, ein Beckenvolumen oder PVC-Röhrenaufbauten wurden durch die geprüfte Evidenz nicht belegt. Der aktuelle 500-L-Skalarwert kann seine Angemessenheit allein nicht beweisen. Sorgen Sie für sichere Strukturen, freien Schwimmraum und Rückzugsmöglichkeiten, die angepasst werden können, wenn Verhalten oder Wachstum die Anlage unsicher machen.
Ernährung und Fütterung: FishBase nennt Fische, Krebstiere und Insekten als Nahrung, und die Frühphasenstudie belegt eine carnivore Ernährungsweise bei Jungtieren; keines von beiden begründet ein obligatorisches Fertigfutter. Bieten Sie abwechslungsreiches Futter passender Größe und Qualität an und passen Sie Portionen an Appetit, Körperkondition und Wasserwerte an. Erheben Sie Futterfische, Lebendfutter, Futterverweigerung bei Trockenfutter, spezielle Pellets, Fütterungszeiten oder Fastentage nicht zur taxonspezifischen Regel. Ungefressenes Futter und anhaltende Fressverhaltensänderungen müssen untersucht werden.
Wasserqualität: FishBase verzeichnet 24–28 °C. Die Art ist ein fakultativer Luftatmer, doch diese Physiologie ist kein Freibrief für schlechte Sauerstoffversorgung, instabiles Wasser oder vernachlässigte Beckenhygiene. Keine geprüfte Quelle validiert einen einheitlichen pH-, GH-, KH-, TDS- oder Leitfähigkeitswert, Nitratgrenzwert oder eine Strömungseinstellung für jedes System. Setzen Sie auf stabile, gemessene Süßwasserbedingungen, Sauerstoffanreicherung und Stickstoffabbau; führen Sie Veränderungen schrittweise durch, statt starren Profilwerten nachzujagen.
Kompatibilität und Vergesellschaftung: Ein großer Carnivor birgt Beute- und Konkurrenzrisiken, doch die Evidenz benennt keine universell sicheren Beifische und beweist nicht, dass jede artgleiche Gruppe scheitert. Berücksichtigen Sie tatsächliche Fischgröße, Maulweite und Beuterisiko, Grundfläche, Schwimmraum, Deckung, Futterzugang und Fluchtwege. Körperform, Handelsname oder eine scheinbar ruhige erste Begegnung sind keine Garantie. Fortgesetzte Verfolgungen, Verletzungen, Unterdrückung oder ausfallende Fütterungen erfordern eine Änderung des Setups oder die sichere Trennung der Tiere.
Aquarienzucht: Die Bewachung der Eier durch das Männchen ist belegt, liefert jedoch kein universelles Zuchtprotokoll für Heimaquarien. Die geprüften Quellen verifizieren weder ein verlässliches Geschlechterverhältnis, Paarbildungsregeln, Eizahlen, Inkubationsdauer, Schlupfraten noch Nistplatzstrukturen für diesen Eintrag. Zucht nicht als Produktionsprozess behandeln. Vermeidbare Störungen minimieren, das Wohlbefinden aller Tiere überwachen und einen Trennplan bereithalten; Tiere nicht standardmäßig abstreifen, isolieren oder medikamentös behandeln.
Risiken und Krankheiten: Keine taxonspezifische Aquarienkrankheit oder Medikamentendosierung wurde durch die geprüften Quellen belegt. Vorbeugung umfasst praxisgerechte Quarantäne, Hygiene, überwachte Wasserwerte und die Beurteilung auffälliger Symptome bei Appetit, Atmung, Haltung, Läsionen oder Apathie; diese Symptome stellen keine Diagnose dar. Behandlungen erfordern Ursachenabklärung und fachkundigen Rat, keine routinemäßige Prophylaxe. Da sich diese Art außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets etabliert hat, darf sie niemals in natürliche Gewässer ausgesetzt, umgesetzt oder entsorgt werden.
Geografische Herkunft und Verbreitung
Diese Art stammt aus: Sud-est Asiatico.
Ursprung
Süd- und SüdostasienOstasien
Fischprofil
- Temperament
- Semi-aggressive
- FishBase beschreibt dämmerungs- oder nachtaktives Verhalten und Beutegreifung, stützt jedoch keine pauschale Einstufung als friedlich, aggressiv oder territorial für jedes Aquarium. Größe, Raumangebot, Verstecke, Futterzugang und das Verhalten einzelner Tiere bestimmen das Risiko. Schließen Sie nicht darauf, dass große, anders geformte Beifische stets sicher sind oder Alttiere ausnahmslos kämpfen; beobachten Sie Interaktionen und halten Sie einen realistischen Trennplan bereit.
- Diät
- Carnivore
- Die geprüfte Evidenz stützt ein carnivores Profil. FishBase listet Fische, Krebstiere und Insekten für diese Art auf, während eine Entwicklungsstudie Copepoden, Ostrakoden, Insekten und Insektenlarven bei Jungtieren 2–30 Tage nach dem Schlupf nachwies. Dieser Frühphasennachweis stellt keinen Speiseplan für Alttiere dar. Bieten Sie abwechslungsreiches Futter passender Größe an und passen Sie Rationen an Zustand, Appetit und Wasseranalysen an; Futterfische, Lebendfutter oder feste Kunstfutterformeln sind nicht verpflichtend.
- Lebenserwartung
- 10-15 years
- Erwachsenengröße
- 100 cm
- Geschlechterverhältnis
- Solitary
- Der aktuelle Einzelhaltungs-Skalarwert ist eine Managementkonvention und keine taxonspezifische Geschlechterregel. Die Quellen liefern weder eine verlässliche optische Geschlechtsbestimmung, feste Paar- oder Haremshaltung noch die Vorhersage, dass alle artgleichen Gruppen scheitern. Farbe, Größe oder Handelsnamen nicht als Geschlechtsnachweis behandeln. Haltungsentscheidungen auf verifizierte Artidentität, Platz, Individualverhalten und eine praktikable Trennmöglichkeit stützen.
- Fütterungsfrequenz
- Twice daily
- Keine geprüfte taxonspezifische Quelle validiert eine feste Mahlzeitenanzahl, Fastentage, Tageszeitregeln oder getrennte Fütterungspläne für adulte und juvenile Tiere im Heimaquarium. Bestimmen Sie Futtermenge und -häufigkeit nach Kondition, Appetit, Entwicklungsstadium, Besatz und Abbaukapazität des Systems. Futterreste entfernen und anhaltende Appetit- oder Konditionsverluste durch Wassertests und fachgerechte Gesundheitsbewertung abklären, statt Fütterungspläne als Therapie einzusetzen.
- Bioload
- Extreme
- Ein Fisch, der laut publizierten Daten 100 cm SL und 5,0 kg erreichen kann, stellt erhebliche Anforderungen an ein Aquariensystem; keine geprüfte Quelle quantifiziert jedoch eine artspezifisch 'extreme' Biomassebelastung, Umwälzrate oder Wasserwechselintervalle. Behandeln Sie die Profileinstufung als Planungshinweis statt als Rechenwert. Richten Sie Filterung, Pflege und Besatz an realer Körpergröße, Futtereintrag, Ammoniak, Nitrit, Nitrat, Sauerstoffversorgung und verfügbarem Wasservolumen aus.
- Fluss
- Stagnant
- Keine geprüfte Quelle nennt eine artspezifische Strömungsgeschwindigkeit oder belegt, dass der aktuelle Skalarwert für stehendes Wasser optimal ist. Adulte Tiere sind aus strömenden Flüssen und Kolken des Mekong nachgewiesen, und die Art atmet fakultativ Luft; beides schreibt weder stehende, schwache noch starke Strömung vor. Sorgen Sie für Strömung und Belüftung, die sauberes, stabiles Wasser sichern und nutzbare Rückzugszonen belassen. Anpassungen anhand gemessener Werte und beobachteten Verhaltens beurteilen.
- Sprungrisiko
- Yes
- Keine geprüfte taxonspezifische Quelle belegt eine quantifizierte Sprungneigung oder beweist, dass eine beschwerte Abdeckung für Chitala ornata universell erforderlich ist. Eine passgenaue Abdeckung und die Sicherung von Geräteöffnungen sind sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen für Großfische, insbesondere bei Pflegearbeiten oder Konflikten, dürfen jedoch nicht als Nachweis eines spezialisierten Springers dargestellt werden. Abdeckungen an Becken und Verhalten anpassen, ohne den Gasaustausch zu behindern.
- Reproduktion
- Oviparous
- FishBase berichtet unter Berufung auf den FAO-Mekong-Führer, dass das Männchen die Eier bewacht. Dies belegt Brutpflegeverhalten, jedoch kein garantiertes Zuchtprotokoll für Heimaquarien. Die geprüfte Evidenz legt weder Geschlechterverhältnis, Paarverträglichkeit, Eizahlen, Brutdauer, Schlupferfolg, Nistsubstrat noch Eingriffsschwellen für jede Gruppe fest. Zucht als Tierwohlfrage behandeln; Routinen nicht erzwingen und Tiere nicht standardmäßig trennen, abstreifen oder medikamentös behandeln.
- Kompatibilität & Tankkameraden
- With caution
- Es handelt sich um einen großen carnivoren Fisch, dessen natürliche Nahrung Fische, Krebstiere und Insekten umfasst, sodass Beutegröße und Futterkonkurrenz wesentliche Risikofaktoren darstellen. Die Evidenz belegt weder eine universelle Liste sicherer Beifische noch eine garantierte Einzelhaltungsregel oder feste verträgliche Arten. Prüfen Sie jede Gruppe nach Grundfläche, Einzeltiergröße, Deckung, Futterzugang sowie beobachteter Aggression oder Verletzungen. Bei Unterdrückung, Futterverlust oder Wunden das Setup anpassen oder Tiere trennen.
- Tankfüllstand
- Middle/Bottom
- FishBase klassifiziert Chitala ornata als pelagisch und nennt Vorkommen adulter Tiere in Flüssen und Kolken; dies beschränkt den Fisch im Aquarium nicht auf Boden- oder Mittelzonen. Der aktuelle Skalarwert unten-Mitte ist daher nur als Anzeigekonvention und nicht als biologische Regel zu verstehen. Bieten Sie nutzbaren Freiwasser- und Rückzugsraum und beobachten Sie, wie einzelne Tiere Platz, Deckung und Futterzonen nutzen. Eine Zoneneinstufung ersetzt nicht die Beobachtung von Bewegung und Wohlbefinden.
Wissenschaftliche Modelle & Parameter
FishBase
Zugang zu den offiziellen wissenschaftlichen Daten der Art
FishBase v25.04Daten synchronisiert am: 15.06.2026
- Trophäenniveau
- 3,7 ± 0,57 se
- Belastbarkeit
- Mittel (1,4 - 4,4 Jahre)
- Phylogenetische Einzigartigkeit (PD50)
- 0.5166
- Bayessche Längen-Gewichts-Beziehung
- a = 0.00479, b = 3.05
- AnfälligkeitHohe bis sehr hohe Anfälligkeit (73 / 100)














































