Magnesiummangel (Mg)
Pflanzenkrankheiten und -mängelNährstoffmangel

Magnesiummangel (Mg)

Magnesium ist das Zentralatom des Chlorophylls und neben Calcium einer der beiden wichtigsten GH-Mineralstoffe. Hartes Wasser kann daher sehr kalkreich, aber magnesiumarm sein. Als mobiler Nährstoff wird Magnesium bei Mangel aus alten Blättern in neues Wachstum verlagert.

Pflanzenprofil

Schwierigkeit der Lösung

Beobachten und unterscheiden

Identifikation und Kontext

Anzeichen und Verteilung

Interveinale Chlorose alter Blätter

Das Blattgewebe zwischen den Adern wird gelb oder weiß, während die Adern dunkelgrün bleiben. Das sieht wie Eisenmangel aus, trifft beim Magnesiummangel aber zuerst die alten unteren Blätter. In schweren Fällen rollen sich die Ränder nach unten und die Blätter fallen ab.

Betroffenes Gewebe und Wachstum

Interveinale Chlorose alter Blätter

Das Blattgewebe zwischen den Adern wird gelb oder weiß, während die Adern dunkelgrün bleiben. Das sieht wie Eisenmangel aus, trifft beim Magnesiummangel aber zuerst die alten unteren Blätter. In schweren Fällen rollen sich die Ränder nach unten und die Blätter fallen ab.

Physiologie oder Exposition

Magnesium ist das Zentralatom des Chlorophylls und neben Calcium einer der beiden wichtigsten GH-Mineralstoffe. Hartes Wasser kann daher sehr kalkreich, aber magnesiumarm sein. Als mobiler Nährstoff wird Magnesium bei Mangel aus alten Blättern in neues Wachstum verlagert.

Vor dem Eingreifen überprüfen

Bestätigung und Entscheidungen

Differenzialdiagnose

Verteilung der Anzeichen, Blattalter, mechanische Schäden, Anpassung von emers zu submers, Algen, Schädlinge und mehrere gleichzeitige Mängel vergleichen.

So überprüfst du es

Mit einer fotografischen Chronologie, wiederholten Messungen und jeweils nur einer kontrollierten Änderung bestätigen; ein einzelnes Blattzeichen identifiziert die Ursache nicht automatisch.

Verhältnismäßige Maßnahmen

Maßnahmen und Überwachung

Was du jetzt tun kannst

Licht, CO₂, Temperatur und Wasserqualität stabilisieren; nur zerfallendes Gewebe entfernen. Konzentrierte Korrekturen oder mehrere gleichzeitige Änderungen vermeiden.

Kontrollierte Korrektur

Magnesiumsulfat (Bittersalz) oder einen ausgewogenen GH-Aufhärter wie Seachem Equilibrium dosieren. Etwa 5-10 ppm Magnesium ergänzen; dadurch steigt GH um ungefähr 1-2 dGH. Stark vergilbte alte Blätter abschneiden, da sie nicht wieder ergrünen.

Reaktion des Neuwachstums

Osmosewasser stets remineralisieren und ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 3:1 oder 4:1 halten. Bei calciumreichem Leitungswasser die örtliche Wasseranalyse prüfen und bei Bedarf wöchentlich Bittersalz dosieren.

Vorbeugung

Osmosewasser stets remineralisieren und ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 3:1 oder 4:1 halten. Bei calciumreichem Leitungswasser die örtliche Wasseranalyse prüfen und bei Bedarf wöchentlich Bittersalz dosieren.

Wann eskaliert werden sollte

Eskalieren, wenn die Verschlechterung schnell verläuft, Rhizom oder Stängel betrifft, schlechten Geruch erzeugt oder mit Tiernot oder nachweisbarem Ammoniak/Nitrit zusammenfällt.

Akademische und wissenschaftliche Quellen