Eisenmangel (Chlorose)
Pflanzenkrankheiten und -mängelNährstoffmangel

Eisenmangel (Chlorose)

Eisen ist ein zentraler Mikronährstoff für die Chlorophyllbildung. Da Eisen in der Pflanze unbeweglich ist, kann es nicht aus alten Blättern in neue Gewebe verlagert werden. Sinkt das verfügbare Eisen in der Wassersäule, sind deshalb vor allem die frischen Triebspitzen betroffen.

Pflanzenprofil

Schwierigkeit der Lösung

Beobachten und unterscheiden

Identifikation und Kontext

Anzeichen und Verteilung

Apikale und interveinale Chlorose

Neue Blätter erscheinen blass zitronengelb, im akuten Fall weiß und durchscheinend. Zuerst hellt sich das Gewebe zwischen den Blattadern auf, während die Adern ein grünes Netz bilden. Anders als Magnesiummangel betrifft Eisenchlorose die obersten Triebspitzen und kann zum Absterben der Spitze führen.

Betroffenes Gewebe und Wachstum

Apikale und interveinale Chlorose

Neue Blätter erscheinen blass zitronengelb, im akuten Fall weiß und durchscheinend. Zuerst hellt sich das Gewebe zwischen den Blattadern auf, während die Adern ein grünes Netz bilden. Anders als Magnesiummangel betrifft Eisenchlorose die obersten Triebspitzen und kann zum Absterben der Spitze führen.

Physiologie oder Exposition

Eisen ist ein zentraler Mikronährstoff für die Chlorophyllbildung. Da Eisen in der Pflanze unbeweglich ist, kann es nicht aus alten Blättern in neue Gewebe verlagert werden. Sinkt das verfügbare Eisen in der Wassersäule, sind deshalb vor allem die frischen Triebspitzen betroffen.

Vor dem Eingreifen überprüfen

Bestätigung und Entscheidungen

Differenzialdiagnose

Verteilung der Anzeichen, Blattalter, mechanische Schäden, Anpassung von emers zu submers, Algen, Schädlinge und mehrere gleichzeitige Mängel vergleichen.

So überprüfst du es

Mit einer fotografischen Chronologie, wiederholten Messungen und jeweils nur einer kontrollierten Änderung bestätigen; ein einzelnes Blattzeichen identifiziert die Ursache nicht automatisch.

Verhältnismäßige Maßnahmen

Maßnahmen und Überwachung

Was du jetzt tun kannst

Licht, CO₂, Temperatur und Wasserqualität stabilisieren; nur zerfallendes Gewebe entfernen. Konzentrierte Korrekturen oder mehrere gleichzeitige Änderungen vermeiden.

Kontrollierte Korrektur

Die passende Eisenform verwenden

Unter pH 7.0 sind EDTA-Eisendünger in der Regel geeignet. Oberhalb von pH 7.2 sind stabilere Chelatoren wie DTPA oder EDDHA erforderlich. Eisen(II)-Gluconat ist sofort verfügbar, hält aber nur 12-24 Stunden und sollte täglich dosiert werden. 0.1 - 0.2 ppm Eisen in der Wassersäule anstreben.

Reaktion des Neuwachstums

Eisen oder einen Spurenelementemix täglich bzw. jeden zweiten Tag statt als große Wochendosis geben. Starkes Licht und viel Sauerstoff bauen Eisen schnell ab; kleine regelmäßige Dosen halten es verfügbar.

Vorbeugung

Eisen oder einen Spurenelementemix täglich bzw. jeden zweiten Tag statt als große Wochendosis geben. Starkes Licht und viel Sauerstoff bauen Eisen schnell ab; kleine regelmäßige Dosen halten es verfügbar.

Wann eskaliert werden sollte

Eskalieren, wenn die Verschlechterung schnell verläuft, Rhizom oder Stängel betrifft, schlechten Geruch erzeugt oder mit Tiernot oder nachweisbarem Ammoniak/Nitrit zusammenfällt.

Akademische und wissenschaftliche Quellen