SüßwasserMittel
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Boraras brigittae — Chili-Bärbling

Chili-Bärbling

Boraras brigittae

Boraras brigittae, der Chili-Bärbling, ist ein winziger Süßwasserfisch aus gerbstoffreichen Torfsumpfgebieten Süd- und Zentral-Borneos, Indonesien. Er bildet Schwärme und ist in der Aquaristik weit verbreitet, wenngleich viele Haltungsinformationen hobbybasiert bleiben. FishBase nennt 1,8 cm Standardlänge als typisch und 3,5 cm Gesamtlänge als Maximum; diese Maße sind nicht austauschbar.

Wassertemperatur

24 - 28 °C

pH-Wert

4 - 7

Wassertyp

Süßwasser

Tankfüllstand

Oberfläche und Mitte

Erwachsenengröße

2 cm

Mindesttankvolumen

>= 30 L

Mindestgruppe

>= 10

GH

1 - 10 dGH

KH

1 - 5 dKH

TDS

25 - 200 ppm

Leitfähigkeit

39 - 313 uS/cm

Artbeschreibung

Geografische Herkunft und Habitat: Boraras brigittae stammt aus dem südlichen und zentralen Borneo, Indonesien, einschließlich der Schwarzwasser-Torfsumpfwälder in Kalimantan. Behörden- und FishBase-Quellen beschreiben langsam fließendes, gerbstoffreiches Süßwasser statt eines klaren Standardbachs. Torfsumpfhabitate unterliegen großflächiger Zerstörung, während die globale IUCN-Einstufung laut FishBase unzureichend erforscht (Data Deficient) bleibt. Das Naturhabitat dient der Einordnung, nicht als starres Aquarienrezept.
Taxonomie und Morphologie: Der gültige Name ist Boraras brigittae (Vogt, 1978). Catalogue of Life führt Rasbora brigittae und Rasbora urophthalma brigittae als historische Kombinationen. FishBase gibt 1,8 cm SL als Standardlänge und 3,5 cm TL als berichtetes Maximum für Männchen oder unbestimmte Tiere an. Dies sind unterschiedliche Messkonventionen. Der Datensatz stützt einen sehr kleinen, benthopelagischen Süßwasserfisch; er macht ähnliche Handelstiere nicht allein über die Größe bestimmbar.
Sozialverhalten: FishBase verzeichnet die Art in Schwärmen, und der australische Bericht vermerkt, dass detaillierte Sozialverhaltensbeobachtungen fehlen. Schwarmverhalten betont den sozialen Kontext, belegt aber weder Mindestzahlen, feste Geschlechterverhältnisse noch die Harmlosigkeit aller Beifische. Die winzige Größe kann den Futterzugang erschweren und Prädationsrisiken erhöhen. Verstecknutzung, Futterzugang und Interaktionen im konkreten Becken analysieren, statt sich auf allgemeine Gemeinschaftsversprechen zu verlassen.
Färbung und Geschlechtsdimorphismus: Die Quellen belegen Namen, Verbreitung, Habitat, Größe und Schwarmverhalten, liefern jedoch weder eine diagnostische Farbtafel noch verlässliche äußere Geschlechtsmerkmale für diesen Datensatz. Die nah verwandte Art B. urophthalmoides besitzt ebenfalls einen breiten durchgehenden Längsstreifen, weshalb Streifen allein zur Artbestimmung nicht genügen. Leiten Sie Geschlecht, Gesundheit, Herkunft oder Zuchtbereitschaft nicht rein aus Rotfärbung, Fotos oder Handelsnamen ab.

Pflege, Zucht und Mitbewohner

Aquarieneinrichtung: Die Gestaltung an einem sehr kleinen, schwarmbildenden Süßwasserfisch aus schattigen, gerbstoffreichen Torfsumpfgewässern ausrichten, nicht an dekorativen Schwarzwasser-Klischees. Dichte Bepflanzung und ruhige Zonen unterstützen Beobachtung und Rückzug, doch die geprüften Quellen schreiben weder Pflanzenarten, Substrat, Beleuchtungsstärke, Filtermarke noch exaktes Beckenvolumen vor. Alle Ansaugstellen für Fische dieser Größe physisch sichern und Zugänge für Pflege, Tests und Beobachtungen freihalten.
Ernährung und Fütterung: Die behördliche Bewertung beschreibt B. brigittae als pelagischen Allesfresser, der sich vor allem von Insekten und kleinen Gliederfüßern ernährt. Bieten Sie Futter an, das klein genug für das Einzeltier ist und diese Kategorien abdeckt, und beobachten Sie Futterzugang sowie Kondition. Keine Quelle stützt ein festes Fertigfutter, zwingende Lebendfutterlisten, universelle Rationen oder dauerhafte Fütterungsintervalle. Futterreste entfernen und Fütterung an tatsächliche Aufnahme und Wasserwerte anpassen.
Wasserqualität: FishBase nennt Süßwasser, 25–28 °C, pH 6,5–7,0 und Härte bis 10 dH, während die behördliche Bewertung aus Habitat und Hobby abgeleitete Spannen von 20–28 °C, pH 4–7 und 3–12 dH anführt. Diese Quellen bilden keine austauschbare Universalanweisung. Wasser stabil und getestet halten, vorsichtig eingewöhnen und Verhaltensänderungen anhand von Messwerten und Systemhistorie prüfen. Keinen Bereich als automatische Behandlungsschwelle oder Ziel chemischer Eingriffe nutzen.
Kompatibilität und Vergesellschaftung: Die Bewertung verzeichnet kein aggressives Verhalten, betont aber, dass die geringe Körpergröße Beifische stark einschränkt. Betrachten Sie den Artenbecken-Hinweis nicht als Totalverbot und Friedfertigkeitslabels nicht als Sicherheitsgarantie. Körpergröße, Prädationsrisiko, Fressgeschwindigkeit, Wasseransprüche, Verstecke und sozialen Druck vor dem Einsetzen abgleichen. Werden Tiere gejagt, vom Futter verdrängt, verletzt oder verstecken sie sich dauerhaft, Ursachen abstellen oder Fische trennen.
Aquarienzucht: FishBase berichtet von unter Blättern abgelegten Eiern, bis zu 50 Eiern und Larvenschlupf nach 48 Stunden; die behördliche Bewertung beschreibt äußere Befruchtung und Freilaichen. Sie hält fest, dass detaillierte Verhaltensbeobachtungen fehlen. Diese Fakten leiten die Beobachtung an, keine universelle Zuchtmethode. Stellen Sie pH-Senkungen, Moos, Elterntiertrennung, Eizahlen oder Jungfischfutter nicht als garantierte Auslöser oder Erfolge dar. Dokumentieren, was die Gruppe real zeigt.
Risiken, Krankheiten und Behandlungsgrenzen: Keine geprüfte Quelle liefert Diagnosen, Medikamentendosierungen oder universelle Behandlungsprotokolle für B. brigittae. Vorbeugung umfasst stabiles gemessenes Wasser, bedarfsgerechten Futterzugang, Quarantäne und Einzelfalltrennung; diese Maßnahmen stellen keine Krankheitsdiagnose dar. Bei Verlusten, Läsionen, Atemanzeichen oder Futterverweigerung Symptome und Wasserwerte dokumentieren und fischgesundheitlichen Rat einholen. Behandlung und Bekämpfung müssen Ursache, Wirt und Kontext entsprechen.

Geografische Herkunft und Verbreitung

Diese Art stammt aus: Asia (Paludi torbiere e corsi d'acqua nera forestali nel sud del Borneo, Indonesia).

Ursprung

NordamerikaSüd- und Südostasien

Fischprofil

Temperament
Peaceful
FishBase nennt Schwarmbildung und die behördliche Bewertung fand keine dokumentierten Aggressionen oder Revierbildungen. Dies belegt keineswegs die Unbedenklichkeit jeder Vergesellschaftung: Die extreme Kleinwüchsigkeit kann Beifische und Futteraufnahme stark einschränken. Werten Sie die Einstufung friedlich als Quellenbefund, nicht als universelle Verträglichkeitsgarantie. Verfolgungen, Ausgrenzung, Fressfeinde und Konkurrenz im Einzelfall analysieren.
Diät
Omnivore
Eine australische Regierungsbewertung stuft B. brigittae als pelagischen Allesfresser ein, der vorwiegend Insekten und kleine Arthropoden frisst; die strukturierte Ernährung wird daher von Mikroräuber auf Allesfresser korrigiert. Dies stützt passend kleines, abwechslungsreiches Futter, aber kein bestimmtes Alleinfutter, Lebendfutterlisten, Rationen, Futterzeiten oder die Behauptung, Falllaub allein ernähre die Tiere ausreichend. Futteraufnahme, Kondition und Reste im System beurteilen.
Lebenserwartung
4-8 years
Erwachsenengröße
2 cm
Geschlechterverhältnis
School
Der Datensatz dokumentiert Schwarmverhalten, aber kein fixes Geschlechterverhältnis, sichere äußere Geschlechtsbestimmung oder notwendige Männchenanzahl für Haltung oder Zucht. Der Gruppen-Wert beschreibt Sozialverhalten, keine 1:1-Sollvorgabe oder Garantie für korrekte Handelsdeklarationen. Gruppen nach Bestimmungssicherheit, Raum und Interaktionen planen, ohne die Farbintensität allein zum Beleg für Geschlecht oder Zuchtreife zu machen.
Fütterungsfrequenz
Twice daily
Keine für dieses Dossier geprüfte artspezifische Quelle bestätigt feste Fütterungsintervalle, Fastentage, Zwei-Minuten-Regeln oder automatische Mahlzeiten für B. brigittae. Die geringe Größe und belegte Nahrungskategorien rechtfertigen eine genaue Beobachtung von Zugang und Kondition, keinen starren Plan. Rationen und Fütterungszeiten an Entwicklungsstadium, Konkurrenz, Appetit und Filterabbauleistung anpassen; Futterverweigerung oder Konditionsverlust gezielt abklären.
Bioload
Low
Die niedrige biologische Belastung spiegelt die winzige Körpergröße wider, doch keine geprüfte Quelle liefert artspezifische Ausscheidungsmessungen, Filterleistungen oder Wasserwechselraten. Die Einstufung ist ein Planungshinweis und kein Freibrief für den Überbesatz von Nano-Becken. Futtermenge, Gruppengröße, Pflanzen- und Filterkapazität sowie gemessene Werte für Ammoniak, Nitrit und Nitrat bestimmen die Pflege. Auch Kleinfische nehmen Schaden durch instabiles Wasser oder Schadstoffansammlungen.
Fluss
Stagnant
Die geprüfte behördliche Bewertung beschreibt langsam fließendes, gerbstoffreiches Sumpfwasser im Heimatgebiet, während FishBase die Art als benthopelagisch im Süßwasser einstuft. Dies stützt das Vermeiden starker Strömungen, definiert jedoch keinen exakten Durchfluss, Filtertyp oder Umwälzwert. Ruhigere, nutzbare Zonen bei stabiler gemessener Wasserqualität schaffen und Strömung nach Fischverhalten und Beckenwerten anpassen, statt starren Strömungsetiketten zu folgen.
Sprungrisiko
Yes
Keine geprüfte artspezifische Quelle belegt eine Sprungrate, Auslöser oder besondere Fluchtneigung bei B. brigittae. Die aktuelle Einstufung ist ein vorsorglicher Kataloghinweis, keine biologische Diagnose. Eine passgenaue Abdeckung mindert versehentliches Entspringen bei Pflege, Störungen oder sozialem Stress, belegt jedoch weder, dass jeder Fisch springt, noch ersetzt sie die Prüfung von Gerätespalten und das beobachtete Gruppenverhalten.
Reproduktion
Oviparous
FishBase berichtet von bis zu 50 an Blattunterseiten abgelegten Eiern und 48 Stunden Schlupfzeit. Die australische Bewertung schildert äußere Befruchtung und Freilaichen, verweist aber auf fehlende detaillierte Verhaltensdaten. Stellen Sie dies als beobachtete Quellendaten dar, nicht als garantiertes Zuchtprotokoll für Heimaquarien. Die Evidenz belegt weder feste Laichreize, Elterntiertrennung, Jungfischdiäten noch fixe Überlebensraten für jede Gruppe.
Kompatibilität & Tankkameraden
Community
Keine geprüfte artspezifische Quelle belegt eine universelle Vergesellschaftungsliste. Die behördliche Prüfung stellt keine Aggressionen fest, betont jedoch, dass die winzige Größe Beifische stark einschränkt; dies ist sachdienlicher als pauschale Artenbeckenregeln oder Friedfertigkeitsversprechen. Größe, Fressgeschwindigkeit, Prädationsrisiko, Verstecke, Wasseransprüche und beobachtetes Verhalten prüfen. Unpassende Zusammensetzungen bei Verdrängung, Verletzung oder Futterverlust korrigieren.
Tankfüllstand
Top/Middle
FishBase stuft B. brigittae als benthopelagisch ein. Dies stützt die Nutzung der gesamten Wassersäule und widerspricht der Festlegung auf Oberfläche, Mitte oder Boden. Im Aquarium sollten Verstecke und Futterzugang im gesamten genutzten Raum bereitstehen; die Beobachtung der Gruppe ist aufschlussreicher als starre Zoneneinteilungen. Die Literatur verzeichnet keine artspezifische Tiefenpräferenz für Gefangenschaftsbecken.

Wissenschaftliche Modelle & Parameter

FishBase

Zugang zu den offiziellen wissenschaftlichen Daten der Art

FishBase v25.04Daten synchronisiert am: 15.06.2026
Trophäenniveau
3,4 ± 0,4 se
Belastbarkeit
Hoch (weniger als 15 Monate)
Phylogenetische Einzigartigkeit (PD50)
0.5156
Bayessche Längen-Gewichts-Beziehung
a = 0.00891, b = 3.02
AnfälligkeitGeringe Anfälligkeit (10 / 100)